Sicherheits-News
Politik und Gesellschaft | 2006-07-07 17:38:52
Schmid: 'Sicherheit zunehmend wichtiger Faktor für Standortentscheidungen von Wirtschaftsunternehmen'
Schmid: 'Sicherheit zunehmend wichtiger Faktor für Standortentscheidungen von Wirtschaftsunternehmen'
Schmid: 'Sicherheit zunehmend wichtiger Faktor für Standortentscheidungen von Wirtschaftsunternehmen' – Appell an Eigenverantwortung bei Schutz vor Wirtschaftskriminalität und Wirtschaftsspionage
Auf die zunehmende Bedeutung der Inneren Sicherheit als Faktor für Standortentscheidungen von Wirtschaftsunternehmen hat Bayerns Innenstaatssekretär Georg Schmid bei der Eröffnung der Sicherheitsmesse München am 5. Juli 2006 hingewiesen. 'Die Innere Sicherheit hat in Bayern den Stellenwert eines sozialen Grundrechts. Die Bürger haben ein Recht darauf, dass der Staat alles unternimmt, ihre Sicherheit zu gewährleisten. Das ist für uns in Bayern Richtschnur unserer Sicherheitspolitik. Sicherheit ist aber auch ein unabdingbarer Faktor für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Ohne ein hinreichendes Maß an Sicherheit werden Wirtschaftsunternehmen um die Früchte ihrer Bemühungen gebracht.' Anlässlich der zunehmenden Bedrohung durch Wirtschaftsspionage und Wirtschaftskriminalität forderte Schmid die Unternehmen zu mehr Eigenverantwortung auf:
'Neben den Sicherheitsbehörden sind auch die Wirtschaftsunternehmen selbst gefordert, sich vor Diebstählen, Einbrüchen, Sabotage, vor allem aber auch vor Ausspähern ihrer Betriebsgeheimnisse zu schützen. Hier leisten private Sicherheitsunternehmen mit ihren besonderen Möglichkeiten, ihrer Logistik und ihren grenzüberschreitenden Kontakten wertvolle Dienste. Innovationsfähigkeit und erfolgreiche Forschungsaktivitäten deutscher Sicherheitsunternehmen sind weltweit bekannt und geschätzt.'
Der Innenstaatssekretär machte deutlich, dass künftig die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden und der Wirtschaft für beide Teile immer wichtiger und nützlicher werde. 'Auch wenn der Kernbereich der Inneren Sicherheit auch in Zukunft allein staatliche Aufgabe bleiben muss, ist die Zusammenarbeit der Wirtschaft und der Sicherheitsbehörden zur Gewährleistung eines möglichst hohen Maßes an Sicherheit im Wirtschaftsverkehr unabdingbar. Aktuelles Beispiel für eine erfolgreiche 'Public Private Partnership' bei der Inneren Sicherheit ist das Zusammenspiel privater Sicherheitsunternehmen mit den staatlichen Sicherheitsbehörden bei der Fußball-WM 2006. 'Das hohe Niveau der Sicherheit in den Stadien ist nicht zuletzt der reibungslosen Zusammenarbeit des Veranstalters, der in den Stadien eingesetzten privaten Sicherheitskräfte und der staatlichen Sicherheitskräfte zu verdanken', betonte Schmid.
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